Geschichte(n)

Die Matzener Bauern hatten es schwer: Sie mussten an drei „Herren“ Abgaben liefern

Der Bitburger Stadtteil Matzen war seit der Frühzeit immer ein Bauerndorf, die Menschen lebten von Ackerbau und Viehzucht und mussten, wie es im Mittelalter üblich war, Landprodukte an ihre geistlichen und weltlichen Herren liefern.

Die ältesten Quellen deuten darauf hin, dass der Ort Besitz der Abteil St. Maximin, Trier, war, zusammen mit Rittersdorf, Ewen oder Biersdorf/Wiersdorf.

Um Klarheit in die zum Teil verworrene Matzener Besitzverhältnisse zu bekommen, bemühten sich um 1660/70 Juristen, die Rechte und Pflichten der Matzener zu beschreiben. Sie stellten damals lapidar fest:

  • Der Trierer Kloster St. Maximin erhält 2/3 des Zehnten.
  • Das Nonnenkloster St. Thomas erhält 1/3 des Zehnten.
  • Der Pastor (zu Rittersdorf bzw. zu St. Maximin bei Bitburg) erhält die dreißigste Garbe.

Quelle: Dr. Peter Neu, Rathausnachrichten Stadt Bitburg, Jahrgang 8, Ausgabe 12/2020 vom 18.03.2020

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