Geschichte(n)

Aus dem Stadtarchiv:

1660 stand noch die Kirche des untergegangenen Ortes Ewen/Even

Vermutlich während des Dreißigjährigen Krieges gaben die letzten Einwohner den Ort Ewen/Even auf, der zwischen Mötsch und Matzen lag. Es ist nicht überliefert, ob der Krieg oder die Pest die Menschen dazu bewog, ihre Häuser zu verlassen.

Der Ort Ewen wird bereits 1140 als Ebbena im Bidgau erwähnt; er war ein Besitz des Trierer Klosters St. Maximin – ähnlich wie das nahe Matzen. In alten Maximiner Güterverzeichnissen werden Matzen und Ewen immer gemeinsam genannt und beschrieben. Nach dem Dreißigjährigen Krieg stand die massiv gebaute Kirche noch.

Um 1660/1680 heißt es wiederholt in Matzener Unterlagen, dass Theis Sonnen aus Matzen einen Morgen Land „bey Evener Kirchen“ besaß. Er bearbeitete damals auch andere Felder „im Evener Ban“ und im „Evener Brühl“. Die Ewener Kirche war dem hl. Clemens geweiht.

Alte Prozessionsverzeichnisse erwähnen Wallfahrten der Bitburger zu dieser Kirche bis ins 17. Jahrhundert. –Die letzten Mauerreste der Kirche wurden vor rund 200 Jahren erst um 1820 niedergerissen. –

(Quelle: Dr. Peter Neu, Stadtarchivar in den Rathausnachrichten, Ausgabe 31/2019)

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