Brauchtum

Es war schon eine ziemlich nasse Angelegenheit - das Höttenfeuer im Jahr 2020.

Trotz widrigster Wetterumstände fanden sich aber auch in diesem Jahr genügend Matzener "Höttenjungen", die den alten Brauch des "Winter-Verbrennens" hoch hielten und im strömenden Regen das große Holzkreuz oberhalb des Dorfes errichteten.
Samstags zuvor hatte man im Matzener Wald einen entsprechenden Baum geholt, ihn am Sonntag mit Stroh umwickelt und auf dem Höttenplatz nördlich des Dorfes aufgestellt und einen großen Haufen Reisig und Stroh am Fußende aufgeschichtet.

Den ganzen Nachmittag über wurde der Baum natürlich bewacht und bei eintretender Dunkelheit angezündet. Da das Stroh durch den Dauerregen schon ziemlich durchfeuchtet war, setzten die Höttenjungen zum allseitigen Vergnügen der Zuschauer das Kreuz mit "Raketentechnik" in Brand.

Der Baum brannte in diesem Jahr vorschriftsmäßig / gleichmäßig ab. Der Rauch wurde vom recht starken Wind nach Nordosten geblasen. "Wu den Damp vun der Hett gingät, su de Wand de ganze Virsumer bestäht !", sagt man in der Eifel. Das hiesse in diesem Jahr, dass der Wind bis zum Sommer beständig aus Südwest kommen wird - was aber ohnehin die Hauptwindrichtung ist.

Während die einen die Hött verbrannten, sammelten weitere Gruppen von Höttenjungen im Dorf Eier, Speck und Geld für die Feier, die anschließend auf dem Sonnenhof stattffand. Peter und Julia Kalkes backten als letztes getrautes Paar den Matzener Höttenjungen die Eier.

Weitere Fotos finden Sie im Menü unter Matzener Bilder->Brauchtum oder über diesen Link. 
Zum Abspielen des nachfolgenden Drohnen-Videos klicken Sie einfach auf das Vorschau-Bild.

Fotos und Video von:  Tristan Thiex

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