Die Matzener Kirmes wird immer am 7. August des Jahres, dem Tag des Schutzpatrons Donatus, gefeiert. Und dabei war es immer egal, auf welchen Wochentag das Fest fiel. Der Donatustag war auf jeden Fall ein Feiertag.
Früher war es üblich, dass an diesem Tage die Verwandschaft von nah und fern anreiste und man es sich an diesem Tag richtig gut gehen ließ.
In Matzen gab es sogar früher mal einen kleinen "Rummelplatz". Es sollen vor dem Haus unterhalb der Kirche früher Kirmesbuden gestanden haben. Beim Haus Nr. 3 (Debohse/Diedrich) war auch viele Jahre zum Donatusfest eine hölzerne Kegelbahn aufgebaut. Dort soll es richtig "rundgegangen" sein und manche Kuh im Spiel desn Besitzer gewechselt haben.
Später gab es Kirmesbuden vor dem Haus Donatusstraße 5 (Fuchs) und vor der Gaststätte Urmes im Sonnenpesch stand auch zur Kirmes auch schon mal eine Schiffschaukel und eine Schießbude. Auf dem Sonnenhof war zur Matzener Kirmes über viele Jahre Tanzmusik. Auch dort war immer viel los.
Hierher sollten nun noch weitere Anekdoten und Erinnerungen an die Matzener Kirmes kommen.
Wer weiss denn noch ein "Stückelchen" Matzener Geschichte ... ?
