Kirchen_Magdalena.jpgIhren 90. Geburtstag konnte Magdalena Kirchen („Schrenger Lena“- die Vorfahren waren Schreiner) im Kreise ihrer Familie feiern. Die Jubilarin wurde am 18. September 1922 in Matzen geboren und ist den älteren Matzenern als die langjährige Posthalterin (von 1959 – 1978) bekannt.

In Ihrem Hause befand sich früher das öffentliche Matzener Telefon – und jeder, der kein eigenes Telefon besaß und anrufen wollte, musste zu „Schrenger“.

Nach dem Besuch der Handelsschule war die Jubilarin von 1938 bis Ende 1944 als Büroangestellte bei einem Bitburger Rechtsanwalt tätig, später beim Amtsgericht Bitburg, bei einer Bitburger Lebensmittel-Großhandlung, einem Bitburger Notar und bis 1982 bei der Post in Bitburg beschäftigt. „Lenchen“ – wie sie meist genannt wird - ist für Ihr Alter äußerst rüstig und fit, so dass sie – nach dem Führerscheinerwerb 1947 - auch heute noch ihr Auto steuert Da sie immer gerne Skat gespielt hat, hat man ihr einen PC eingerichtet, mit dem sie hin und wieder ein Spielchen macht. „Aber der Computer ist so ungeduldig“, sagt die Jubilarin. „Wenn ich mal eine Weile überlegen will, dann fangen die anderen Mitspieler bzw. Spielfiguren des PC schon an zu meckern.“
Neben Nachbarn, Bekannten, Freunden und Verwandten gratulierten auch die Frauengemeinschaft Bitburg, Bürgermeister Joachim Kandels, der auch die Glückwünsche von Landrat Dr. Streit überbrachte, Ortsvorsteher Hermann Josef Fuchs und Diakon Schwall.
Ihr Damen-Kegelclub, dem die Jubilarin seit vielen Jahren angehört, erfreute mit einem Geburtstagsständchen.
Die Matzener wünschen noch viele schöne Jahre bei guter Gesundheit im Kreise der drei Enkelkinder und im Hause Ihres Sohnes Jürgen und der Schwiegertochter Annelie im Neuen Messenweg in Matzen.