2014 - Höttenbrennen
Geschrieben von Hermann Josef Fuchs   
Montag, 10. März 2014

2014-03-09-Hoett-und-Gaense.jpg Am Sonntag, dem 09.03.2014, wurde traditionsgemäß in Matzen die Hött gebrannt. An diesem Tag herrschte außergewöhnlich gutes "Hötten-Wetter". So gut, dass die Höttenjungen aufpassen mussten, dass sie nicht statt dem Winter (der übrigens keiner war) nicht auch noch den Sommer 2014 mitverbrannt hätten.

"Hoalgäns" zogen während des Höttenbaues über das Kreuz hinweg in Richtung Norden und grüßten die Höttenjungen. Ein Schauspiel, das es in dieser Kombination bisher noch nicht gegeben hat.

Die Beteiligung der Matzener Jugend unter Leitung von Daniel Franzen und Andreas Grommes war auch in diesem Jahr wieder enorm. Auch die Mädels waren wie in den Vorjahren wieder als "Verpflegungstrupp" mit dabei.

Im Dorf wurde Stroh und Reisig gesammelt, das die Matzener herausgelegt hatten. Leider hatten einige Mitbürger aber verwechselt, dass es beim Höttenbrennen um Brauchtumspflege und nicht um Abfallbeseitigung geht. Behandeltes Holz, Spanplatten oder ähnliches konnten natürlich nicht mitgenommen werden.

Gefeiert wurde im Anschluss auf dem Sonnenhof, wo Marc Weimann als letzter Matzener Hochzeiter die Eier buk. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, das Matzener Brauchtum weiterhin hoch zu halten.

Hermann Josef Fuchs
Ortsvorsteher

Fotos finden Sie unter Matzener Bilder ->Bürger und Ort -> Brauchtum oder über diesen Link.