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Volkstrauertag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hermann Josef Fuchs   
Dienstag, 12. Dezember 2006

Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. Hinsichtlich der Termindiskussion gab es lange Zeit Konflikte mit den beiden großen christlichen Kirchen. Beide verfügten über ihre eigenen Totengedenktage (Allerseelen bzw. Totensonntag) im November. Die Nazionalsozialisten übernahmen diesen Gedenktag und legten ihn als staatlichen Feiertag fest, benannten ihn aber im Gesetz über die Feiertage vom 27.02.1934 in Heldengedenktag um und veränderten seinen Charakter vollständig: Nicht mehr Totengedenken sollte im Mittelpunkt stehen, sondern Heldenverehrung.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde 1948 die Tradition des Volkstrauertages wieder in der alten Form aufgenommen. 1950 fand die erste zentrale Veranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in  Bonn statt. In Abgrenzung zur Tradition des Heldengedenktages wurde 1952 beschlossen, den Volkstrauertag an das Ende des Kirchenjahres zu verlegen.. Gedacht wird der Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. 

In Matzen wird an diesem Tag alljährlich ein Kranz am Kriegerdenkmal niedergelegt. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr spielt zum Gedenken an die Verstorbenen der Kriege mit verhaltener Lautstärke den "Kameraden-Marsch". Eine immer wieder bewegende Szene auf dem Matzener Friedhof. 

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Quelle: www.wikipedia.de 

 
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