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1945 - Die Ami´s kommen ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hermann Josef Fuchs   
Samstag, 9. Dezember 2006

Hier würde ich mir einen Augenzeugen-Bericht über den letzten Kriegstag in Matzen wünschen. Folgende Infos sind bereits soweit zusammengetragen worden:

Die Amerikaner sind im Februar 1945 in Matzen eingerückt und haben Haus für Haus durchsucht und "erobert".

In den massiven Gewölbekellern der Bauernhäuser hatten sich die Matzener ängstlich versteckt.

Vereinzelt soll es in den Häusern auch noch verbliebene deutsche Soldaten gegeben haben. Einer davon, der im Hause "Ennersen" untergebracht war, habe sich auf der Held an einer dort eingerichteten "Panzersperre" ergeben. Er wurde von den Amerikanern gefangen genommen und vorne auf einen Panzer festgebunden. Mit dem Soldaten vorn auf der Haube fuhr der Panzer durch den Ort, um die anderen noch verbliebenen deutschen Soldaten zur Aufgabe ihres Widerstandes zu bewegen.

Nach dem Einmarsch der Amerikaner, die Haus für Haus durchkämmten, wurden die aufgefundenen Matzener damals in den Keller des Hauses "Betzen" verbracht und dort eingesperrt. Hier lagen wohl dutzende von Matzener Menschen, Frauen, Kinder und Greise, in diesen Tagen auf den Kartoffeln im Keller und harrten der Dinge, die da kommen sollten ...

Morgens und abends durften diejenigen, die Vieh zu versorgen hatten, in Begleitung eines Bewachers zu ihren Häusern um das Vieh zu füttern, zu tränken und die Kühe zu melken. Danach mussten sie für die Nacht wieder in den Keller unter dem Haus Betzen.

Ganz unblutig ist die "Eroberung" von Matzen wohl nicht zugegangen. Beim Einmarsch wurde eine nicht bekannte Anzahl deutscher Soldaten, die den Amerikanern Widerstand geleistet hatten, erschossen. Die Matzener mussten die Leichen der Soldaten später nördlich der Friedhofsmauer, außerhalb des Friedhofes, begraben

Diese Infos müssen noch näher überprüft werden. Der Artikel wird sodann fortgesetzt ...

 
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