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2011 - Kanalsanierung Obere Donatusstraße PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hermann Josef Fuchs   
Montag, 25. Juli 2011

In der vergangenen Woche wurde in der oberen Donatusstraße eine Kanalsanierung im sogenannten "Inliner-Verfahren" durchgeführt. Nachdem die Stadtwerke vor einiger Zeit alle Kanäle in der Stadt mit Videokameras hat befahren lassen, wurde ein Sanierungskonzept aufgestellt, das nach Priorität eine Sanierung der schadhaften Kanalrohre vorsieht.

In der oberen Donatusstraße war es in der vergangenen Woche soweit. Mit großen Spezialmaschinen wurde der Kanal zunächst gereinigt und vorstehende schadhafte Teile abgefräst. Danach wurde, wie von den Stadtwerken auf Nachfrage zu erfahren war, Schlauch aus Glasfaserkunststoff (GFK) in das bestehende Kanalrohr eingezogen, der das Rohr von innen auskleidet.

Der Schlauch besteht aus mehreren Lagen von chemikalien- und korrosionsbeständigen Glasfasergelegen (Advantex-Glas), das mit einem licht- und wasserdampf-aushärtenden Polyester- oder Vinylesterharz getränkt ist.

Die Installation des verlegefertigen Schlauches vor Ort erfolgte abschnittsweise in Haltungen jeweils zwischen zwei Schächten. Der Schlauch ("Liner")  wird über eine zuvor eingebrachte Gleitfolie mit einer Seilwinde eingezogen und anschließend mittels eingeblasenen Heißdampf zur Aushärtung gebracht. Nach der Aushärtung werden die Linerenden an den Schächten geöffnet, die Innenfolie entfernt und überdeckte Seitenzuläufe mit einem Fräsroboters freigefräst und in den Kanal eingebunden.

Diese sogenannte "grabenlose" Sanierungsmethode wurde von den Stadtwerken als wirtschaftlichste Variante ausgewählt, da sie ohne Bauarbeiten an der Straße und damit kostengünstiger durchzuführen ist. Die Haltbarkeit der so sanierten Rohre soll nach Auskunft der Stadtwerke ca. 30-40 Jahre betragen. Die Stadtwerke wollen nach und nach weitere schadhafte Rohrstrecken mit diesem Verfahren sanieren. Weitere Infos zum "Inliner-Verfahren" finden Sie auf der Internet-Seite der ausführenden Firma WAX aus Saarlouis .

 
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