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Gottseidank - Fehlalarm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hermann Josef Fuchs   
Mittwoch, 26. September 2007

gasfackel.jpgDurch die Sirene auf dem Gemeindehaus wurden die Matzener am Mittwoch, dem 26.09.2007, früh gegen 04:55 Uhr aufgeschreckt. An der Biosgasanlage war weithin sichtbar eine ca. 2 Meter hohe, blau-gelbe Flamme zu sehen, die über der Anlage aus einem Rohr schlug.

Wenige Minuten später war die Matzener Feuerwehr vor Ort, konnte aber nach Rücksprache mit dem Betreiber beruhigt feststellen, dass es sich nicht um einen Unglücksfall, sondern um einen ganz normalen Vorgang handelte:

Da die Biogasproduktion in einer Biogasanlage nicht einfach unterbrochen werden kann, besteht das Problem, daß nach Ausnutzung aller Biogasspeicherreserven weiterhin produziertes Methan in die Atmosphäre entweichen müsste. Das Abblasen von unverbranntem Biogas in die Atmosphäre soll jedoch aus ökologischen sowie aus sicherheitstechnischen Gründen vermieden werden.

Kurzfristig überschüssiges Gas, das vom Gasmotor des Stromerzeugers nicht abgenommen und verbrannt werden kann, wird daher aus Sicherheitsgründen automatisch "abgefackelt".

Diese Gasfackel, die tagsüber kaum zu sehen ist, leuchtet in der Nacht hell und weit und führte so zur Alarmierung der Feuerwehr.

Die Matzener Wehrleute waren sich einig:
Wer dieses Phänomen zum ersten Mal beobachtet hat und die technischen Hintergründe nicht kennt, konnte im Vorbeifahren tatsächlich annehmen, dass ein Schadenfeuer ausgebrochen sei.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Matzen waren auch die Feuerwehr Bitburg sowie die Polizei vor Ort.

 
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