Menu Content/Inhalt
Home arrow Brauchtum arrow Noppa-Stupp und Polterabend
groessere Schriftkleinere Schrift

Zur Zeit online

Besucher seit 16.12.2006

8218411 Besucher
Noppa-Stupp und Polterabend PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hermann Josef Fuchs   
Mittwoch, 17. Januar 2007

In Matzen war es früher, bis ca. in die 1970er Jahre üblich, dass bei einer Hochzeit eines Matzener Mannes ausnahmslos alle Junggesellen des Dorfes auf die Hochzeitsfeier eingeladen wurden.

Dies nannte man dann den "Noppa-Stupp".

Manchmal wurde dies jedoch wohl auch schon mal vom Brautpaar bzw. den ausrichtenden Brauteltern geflissentlich vergessen. Dann spielten die Dorfjungen dem Hochzeitshaus oft einen Streich, in dem sie versuchten, Kuchen und Schinken aus den Vorratsräumen zu entwenden... Einige Male soll dies auch gelungen sein.

Wohl aus Kapazitäts- und Kostengründen ist der Brauch des "Nopp Stupp" untergegangen und inzwischen durch den aus dem rheinischen stammenden Brauch des Polterabends ersetzt worden.

Am Polterabend kommen die Freunde und Bekannte zum Haus der Braut bzw. Brauteltern und werfen dort Porzellan und Keramik zu Bruch. Dies soll wohl nach dem Motto "Scherben bringen Glück" dem jungen Paar Glück bringen. Nach dem Poltern findet dann eine rustikale Bewirtung der Gäste statt, die manchmal viel schöner und lustiger als die eigentliche Hochzeit ist ...

 
< zurück   weiter >
designed by www.madeyourweb.com